Geschichte

Vor 90 Jahren gründeten zwölf junge Männer einen Verein um Fußball zu spielen. Im Gasthof Jägerlust gaben sie dem Verein den Namen Harenberger SV.
Bauer Alfred Behnsen ließ auf seiner Wiese zwischen Harenberg und Velber, „Am Aantenpaul“, die Fußballer ihrem Hobby frönen. Die Wiese musste natürlich in Eigenarbeit hergerichtet und gepflegt werden. In der damaligen Zeit, bei einem geringen Freizeitangebot, wurde Kameradschaft ganz groß geschrieben. Die arbeitslosen Fußballer wurden von den anderen mit versorgt. Nicht nur mit Speisen und Getränken, sondern auch mit Kleidung und Fahrgeld.
In den 30er Jahren wurde der Sportplatz auf das Lohfeld verlegt, einer Wiese zwischen der Siedlung am Friedhof und der B441. Auch diese Wiese musste in Eigenarbeit hergerichtet werden.

Während der Kriegsjahre kam das sportliche Leben völlig zum Erliegen. Es kehrten viele Spieler nicht aus dem Krieg zurück. Kurze Zeit nach dem verheerenden Weltkrieg erwachte die Normalität des Lebens wieder und auch die sportlichen Aktivitäten rückten in das tägliche Leben. Die Fußballer begannen das Vereinsleben zu aktivieren und nahmen auch am Punktspielbetrieb des Fußballverbandes teil. Erneut musste eine Wiese herhalten um Sport zu treiben. Diese Spielfläche lag zwischen Harenberg und Lenthe.
Das Jahr 1948 war für den Verein ein sehr wichtiges. Es wurde endlich ein fester Standort gefunden für einen Sportplatz und es fand eine Fusion mit einer freien Turnervereinigung statt. Der Sportplatz lag an der B441 und durch die Fusion wurde der Harenberger SV umbenannt in Turn- und Sportverein Harenberg.
In den Jahren 1948 bis 1973 dümpelte der Sportbetrieb vor sich hin. In den 60er Jahren wurde sogar der Fußballsport für fast 2 Jahre komplett eingestellt. Erst mit dem Bau der Mehrzweckhalle 1973 entwickelte sich der Verein weiter. Es gab Faschingsfeste, Frühlingsbälle, Sportlertreffen mit der befreundeten österreichischen Stadt Schwaz und natürlich Weihnachtsfeiern.
Ab 1986 wurde mit der Stadt Seelze intensiv über einen neuen Sportplatz diskutiert. Der Platz an der B441 wurde trotz intensiver Bearbeitung immer schlechter. Die in Eigenarbeit errichteten Hütten waren in abbruchreifem Zustand. Ohne Duschmöglichkeiten wurde der TuS Harenberg immer nur als sportliches Armenhaus Seelzes bezeichnet. Der damalige Bürgermeister Fritz Dröge besorgte dem Verein ein neues Sportgelände. Im Februar 1990 wurde der neue Sportplatz gebaut. Seit 1991 wird der Sportbetrieb hierüber abgewickelt. Als 1993 auch das Vereinsheim eingeweiht wurde, war der TuS Harenberg endlich ein Verein mit richtiger Anschrift. Mehr über das Clubhaus erfahren Sie hier.

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